Erweiterung des Leichathletikstadions in Dortmund-Hacheney

12.01.2026

Wir haben grünes Licht gegeben für die 2. Ausbaustufe des Leichtathletikstadions in Dortmund Hacheney. Diese sieht ein Mehrzwecksportfeld mit einer Mehrfachnutzung für Weitsprung, Kurzsprintstrecken, Stabhochsprung und einer weiteren Hochsprungmatte vor. Außerdem soll eine weitere kleine Tennenfläche für Kugelstoßen entstehen. Für die Wurfdisziplinen Speer-, Hammer- und Diskuswurf ist im Anschluss an das Mehrzwecksportfeld ein separater Wurfplatz geplant. Die Leichtathletik hat einen festen Platz im Sport unserer Stadt. Wir wünschen uns, dass Dortmunder Athleten weiterhin Sportgeschichte schreiben. Wir können nur wenig dazu beitragen, aber das tun wir: Wir unterstützen gute Rahmenbedingungen für Training und Wettkampf in modernen Sportstätten.

Die wichtigste Trainings- und Wettkampfstätte der Dortmunder Leichtathleten war viele Jahrzehnte das Stadion Rote Erde. Wegen der zunehmenden Nutzung des Stadions Rote Erde für Zwecke des BVB, die zur Folge hatte, dass der Trainings- und Wettkampfbetrieb der Leichtathleten immer beeinträchtigt war, haben wir uns 2016 dafür entschieden, den Leichtathleten am Standort der Bezirkssportanlage Hacheney eine zweite Heimat zu geben. Der Umbau der Bezirkssportanlage zum reinen Leichtathletikstadion sollte eigentlich in drei Ausbaustufen erfolgen. In Abstimmung mit der Dortmunder Leichtathletik kann auf die dritte Ausbaustufe, die die Errichtung einer zusätzlichen Tribünenanlage mit Funktionsräumen vorsah, verzichtet werden. Dies ist möglich, weil im Zuge der jetzt von uns beschlossenen Ausbaustufe die im westlichen Teil der Anlage gelegene Stehtribünenanlage im mittleren Bereich eine Überdachung erhält und im östlichen Stadionbereich neue Sanitär- und Lagerbereiche entstehen werden.

Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 2,5 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt u. a. aus Mitteln der vom Land NRW für die Sportstättenin-frastruktur zur Verfügung gestellten Sportpauschale. Darüber hinaus wird eine Förderung über das Förderprogramm der CDU-geführten Bundesregierung zur „Sanierung kommunaler Sportstätten (Sportmilliarde)“ geprüft werden.