Immer wieder hat die CDU-Fraktion verkehrslenkende und verkehrsberuhigende Maßnahmen angeregt, um die Straßen am Phoenix-See für die Raser- und Poserszene unattraktiv zu machen. Im Kampf gegen die Raser- und Poserszene am Phoenix-See soll in der Straße Am Kai auf Höhe des Rudolf-Platte-Wegs nun endlich die schon vor Jahren geforderte passive Busschleuse errichtet werden. Die Bezirksvertretung Hörde hatte die entsprechende Verwaltungsvorlage mehrfach vertagt, um vor Umsetzung dieser weitreichenden Maßnahme zunächst einen Ortstermin durchzuführen und außerdem ein aktuelles Bild von der Beschwerdelage der letzten Monate zu gewinnen. Während nach Einschätzung von Polizei und Ordnungsamt die Belästigungen zuletzt scheinbar deutlich abgenommen haben, haben die Anwohner dem widersprochen und noch einmal deutlich gemacht, dass die als Fahrradstraße und nach 22.00 Uhr als reine Anliegerstraße ausgewiesene Straße „Am Kai“ weiterhin ein angesagter Treffpunkt für Tuner und Poser am aus ganz NRW sei.
„Wir unterstützen diese schon lange geforderte Maßnahme im Kampf gegen die Raser- und Poserszene. Wir wollen nicht, dass der Phoenix-See als schöne Kulisse für die Raser- und Poserszene in NRW dient und die Seegegend mit ihrem massiven Auftreten, mit Lärm und mit Müll belästigt. Auf Kosten aller anderen, die sich nicht nur gestört, sondern auch unsicher fühlen“, macht der CDU-Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock deutlich.
„Die Errichtung einer passiven Busschleuse ist eine gute Lösung, zugleich aber natürlich ein weitreichender Eingriff in die Straße“, urteilt die Vorsitzende der Hörder Bezirksfraktion Petra Mück: „Um die Durchfahrt für die Raser- und Poser zu sperren, wird nicht mit Bodenwellen oder Pollern gearbeitet. Mit der passiven Busschleuse entsteht vielmehr eine straßenbaulich gut gestaltbare Rampe, die für normale PKW wegen der fehlenden Fahrzeugbreite und der fehlenden Bodenfreiheit unpassierbar ist. Die vorgesehene Busschleuse ist eine sehr wirkungsvolle Durchfahrtssperre. Fußgänger und Radfahrer können die Straße weiterhin uneingeschränkt passieren. Der Radverkehr soll über separate Fahrradstreifen ungehindert an der Busschleuse vorbeigeführt werden.“

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