Die CDU-Fraktion im Bürgerdienste-Ausschuss setzt sich für eine bessere Notfallversorgung bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand ein und hat dazu eine Anfrage zur Einführung einer digitalen Ersthelfer-App gestellt. Ziel ist es, qualifizierte Helferinnen und Helfer im Ernstfall schneller zu alarmieren und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.
Studien zeigen, dass digitale Ersthelfer-Systeme die Überlebenschancen deutlich erhöhen. In zahlreichen Städten und Kreisen – darunter Essen, Düsseldorf, Stuttgart sowie die Nachbarkreise Unna und Ennepe-Ruhr – sind entsprechende Apps bereits erfolgreich im Einsatz. Für Dortmund würde ein solches System statistisch betrachtet bedeuten, dass im Durchschnitt jede Woche ein Menschenleben gerettet werden könnte.
Die CDU-Fraktion hatte bereits 2021 auf das Potenzial der sogenannten „Mobilen Retter“ hingewiesen. Angesichts technischer Weiterentwicklungen und positiver Erfahrungen aus anderen Kommunen soll nun erneut geprüft werden, welche Systeme in Dortmund umsetzbar sind. Die von der CDU gestellte Anfrage zielt darauf ab, den aktuellen Sachstand darzustellen, mögliche App-Lösungen zu bewerten und organisatorische, technische sowie finanzielle Voraussetzungen für eine Einführung zu klären.
Digitale Ersthelfer-Apps können den Rettungsdienst sinnvoll ergänzen und Leben retten. Die CDU-Fraktion will wissen, was in Dortmund möglich ist – und was nötig ist, um dieses lebensrettende Instrument endlich auch hier einzusetzen.

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