Gesamtschule im Süden zieht nach Hacheney

12.05.2026

Um kurzfristig den dringend benötigten Schulraum an weiterführenden Schulen zu schaffen, haben wir der Verwaltung im vergangenen Herbst im des Sofortpakets „Weiterführende Schulen“ grünes Licht für die Errichtung einer sechszügigen Gesamtschule (SEK I) in Modulbauweise auf dem Gelände der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge an der Glückaufsegenstraße in Hacheney gegeben. In der aktuellen Ratssitzung haben wir beschlossen, dass dort zum Schuljahr 2028/2029 die Gesamtschule im Süden (Wellinghofen) einziehen soll. Gute Gründe sprechen für die Verlegung der Am Lieberfeld beheimateten Gesamtschule: Die erst zum Schuljahr 2023/2024 errichtete Gesamtschule ist aktuell vierzügig und kann am künftigen Standort in Hacheney auf sechs Züge erweitert werden. Zum Schuljahr 2029/2030 erreichen die ersten Schülerinnen und Schüler die Oberstufe. Für dies hätte mangels Raumkapazitäten am aktuellen Standort ein Erweiterungsbau errichtet werden müssen. Dieser erübrigt sich nun, was eine Entlastung des städtischen Haushalts um 41 Mio. Euro bedeutet.

Damit die Gesamtschule im Süden bereits zum Schuljahr 2027/28 zwei zusätzliche Eingangsklassen aufnehmen kann, sollen am jetzigen Standort in Wellinghofen mobile Raumeinheiten aufgestellt werden. Unsere schulpolitische Sprecherin Dr. Eva-Maria Goll hat die Verwaltung gebeten, den Standort für die mobilen Raumeinheiten bis zum nächsten Schulausschuss zu konkretisieren.

Weil die Marie-Reinders-Realschule regemäßig eine hohe Anzahl von Schülerinnen und Schüler in den Anmeldeverfahren mangels freier Kapazitäten ablehnen muss, soll das durch den Umzug der Gesamtschule im Süden freiwerdende Schulgebäude ab dem Schuljahr 2028/2029 als Teilstandort der Marie-Reinders-Realschule genutzt werden.