Sensible Infrastruktur in Dortmund

20.05.2026

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

Medienberichten zufolge kam es vor einiger Zeit in Berlin zu einem Anschlag auf sensible Infrastruktur im Bereich der Stromversorgung, der zu einem mehrtägigen Stromausfall führte.
Derartige Vorfälle verdeutlichen die Bedeutung eines wirksamen Schutzes kritischer Infrastrukturen sowie klarer Informationswege für die Bevölkerung im Krisenfall.

Vor diesem Hintergrund bittet die CDU-Fraktion um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Welche Maßnahmen ergreift die Stadt Dortmund gemeinsam mit den zuständigen Betreibern, um kritische bzw. sensible Infrastrukturen (z. B. Energieversorgung,
    Wasser, Telekommunikation, Verkehr) vor möglichen Anschlägen oder Sabotageakten zu schützen? 
  2. Welche Rolle übernimmt die Stadt Dortmund selbst im Bereich
    der Prävention und des Schutzes kritischer Infrastruktur, und wie gestaltet sich hierbei die Zusammenarbeit mit Polizei, Landes- und Bundesbehörden sowie privaten
    Betreibern?
  3. Welche Notfall- und Krisenpläne bestehen für den Fall größerer Ausfälle der Energieversorgung oder anderer zentraler Infrastrukturen im Stadtgebiet?
  4. Wie informiert die Stadt Dortmund ihre Bürgerinnen und Bürger im Falle eines großflächigen Stromausfalls oder anderer Infrastrukturausfälle über die aktuelle Lage
    und notwendige Verhaltensmaßnahmen?
  5. Über welche Kommunikationswege (z. B. Warn-Apps, Sirenen, Rundfunkdurchsagen, Internetseiten, Notfallinformationspunkte) erfolgt diese Information, insbesondere auch
    in Situationen, in denen digitale Kommunikationsmittel eingeschränkt sind?
  6. Gibt es in Dortmund sogenannte Notfall- oder Informationspunkte für Bürgerinnen und Bürger, die bei länger andauernden Strom- oder Infrastrukturausfällen aufgesucht
    werden können? Wenn ja, wo befinden sich diese?