"Terror-Poller"

20.05.2026

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

der Schutz öffentlicher Plätze und Veranstaltungsflächen vor möglichen Fahrzeugattacken hat in den vergangenen
Jahren auch für Kommunen zuehmend an Bedeutung gewonnen. In zahlreichen Städten kommen mittlerweile
mobile oder feste Zufahrtsschutzsysteme zum Einsatz, um insbesondere Veranstaltungsbereiche, Fußgängerzonen
oder stark frequentierte Plätze zu sichern.

Auch in Dortmund werden bei Großveranstaltungen - etwa dem Weihnachtsmarkt oder weiteren Veranstaltungen
mit hohen Besucheraufkommen - regelmäßig große graue Betonklötze zur Absicherung eingesetzt. Diese erfüllen
zwar ihren Sicherheitszweck, wirken jedoch häufig provisorisch und fügen sich nur eingeschränkt in das Stadtbild ein.

Aktuell wurde in Frankfurt am Main öffentlich über die Anschaffung  neuer Zufahrtsschutzsysteme berichtet, die neben
ihrer Schutzfunktion zugleich gestalterischen Ansprüchen genügen und sich besser in das Stadtbild einfügen sollen.

Vor diesem Hintergrund bittet die CDU-Fraktion die Verwaltung um Prüfung und Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Welche mobilen oder festen Zufahrtssschutzsysteme werden derzeit in Dortmund zum Schutz öffentlicher Plätze,
    Veranstaltungen und Fußgängerzonen eingesetzt?
     
  2. Gibt es seitens der Verwaltung Überlegungen, die bislang eingesetzten Beton-Sperrelemente künftig durch gestalterisch
    aufgewertete oder multifunktionale Systeme zu ersetzen?
     
  3. Welche Kosten entstehen der Stadt Dortmund jährlich für Anschaffung, Transport, Aufbau, Lagerung und Unterhaltung
    entsprechender Zufahrtsschutzsysteme?
     
  4. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, Sicherheit im öffentlichen Raum zusätzlich durch technische Maßnahmen 
    - beispielsweise Videoüberwachung oder KI-gestützte Systeme - zu verbessern?
     
  5. Welche Fördermöglichkeiten von Land, Bund oder EU bestehen derzeit für die Anschaffung moderner Schutz- und
    Sicherheitssysteme im öffentlichen Raum?