Freiflächen-Solaranlagen in Dortmund: Potenzialanalyse beschlossen

15.09.2026

Der Rat der Stadt Dortmund hat eine umfassende Potenzialanalyse zu Freiflächen-Solaranlagen zur Kenntnis genommen und Handlungsempfehlungen beschlossen. Die CDU-Fraktion hat diesem Beschluss zugestimmt.
Für uns war wichtig: Klimaschutz durch erneuerbare Energien ist notwendig, aber nicht um jeden Preis. Die Landwirtschaft muss geschützt werden und der Naturschutz darf dabei nicht unter die Räder kommen.
Das wird jetzt umgesetzt:
Die Verwaltung wird keine neuen Bebauungspläne für Solaranlagen auf Agrarflächen aufstellen – stattdessen werden die 541 Hektar privilegierten Flächen als digitale Karte im Geoportal veröffentlicht. So können private Investoren tätig werden, ohne dass die Stadt aktiv wird. Ein Merkblatt für Genehmigungsverfahren soll Verfahren verkürzen und Verwaltungsaufwand senken. Der Dortmunder Maßnahmenkatalog für naturverträgliche Gestaltung wird Auflagenbasis: Reihenabstände von 3,5 bis 5 Metern, Durchlässigkeit von Zäunen für Kleintiere, Begrünung, keine Chemikalien.
Parkplatz-Photovoltaik wird als digitale Karte ebenfalls verfügbar gemacht – die Stadt wird im Einzelfall zwischen Solaranlagen und notwendigen Baumpflanzungen abwägen. Der Fokus bleibt auf Dachflächen (609 Hektar), wo weniger Nutzungskonflikte entstehen.

Gerade beim Thema Parkplätze sehen wir als CDU-Fraktion noch deutlich mehr Potenzial, besonders bei großen Einrichtungen, wie Einkaufszentren. Des Weiteren  sehen wir ungenutztes Potenzial auf Dächern in Gewerbegebieten, sowie entlang von Autobahnen und Bundesstraßen. Auch hier sollte zukünftig stärker angesetzt werden.

Wir sehen dies als ein Signal für zukunftsorientierten und intelligenten Klimaschutz. Wir nutzen die Chancen der Energiewende, ohne dabei lokale Landwirtschaft zu zerstören oder Naturschutz zu opfern. Die Verwaltung hat dadurch einen klaren Auftrag. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an.