Sicher zur Schule: CDU-Fraktion setzt sich nach Ortsbesuch für bessere Beleuchtung an der Rudolf-Steiner-Schule ein

29.10.2026

Ein Ortsbesuch der CDU-Fraktion an der Rudolf-Steiner-Schule hat konkrete politische Konsequenzen: Nach dem Augenschein vor Ort hat die CDU-Fraktion eine An-frage an die Verwaltung gestellt, die auf eine spürbare Verbesserung der Sicher-heitssituation in der Unterführung zwischen der Mergelteichstraße und der Wildrosenstraße sowie auf dem angrenzenden Fuß- und Radweg abzielt.

Was die Mitglieder der CDU-Fraktion bei ihrem Besuch vorfanden, gibt Anlass zur Sorge: Die Unterführung ist schlecht beleuchtet — auch deshalb, weil Farbschmierereien die vorhandenen Leuchten verdunkeln. Dichter Grünbewuchs entlang des Weges verdeckt weitere Lampen und schränkt die Einsehbarkeit erheblich ein. Besonders problematisch: Ein als Spielplatz ausgewiesenes Areal ist mittlerweile so stark zugewachsen, dass es kaum noch einsehbar ist — ein klassischer Angstraum, gerade in den Abend- und Morgenstunden.

„Dieser Weg wird täglich von Schülerinnen und Schülern der Rudolf-Steiner-Schule auf dem Schulweg genutzt. Direkt angrenzend befindet sich zudem eine Senioreneinrichtung. Dass ausgerechnet hier Beleuchtung und Einsehbarkeit so mangelhaft sind, ist nicht hinnehmbar", so der ordnungspolitische Sprecher Jörg Tigges.
Die Anfrage fordert die Verwaltung auf, sowohl kurzfristige als auch mittelfristige Maßnahmen zu prüfen. Konkret geht es um die Erneuerung und Optimierung der Beleuchtung in der Unterführung und auf dem gesamten angrenzenden Weg — möglichst noch vor der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit, wenn es früher dunkel wird und die Situation sich weiter verschärft. Darüber hinaus soll der Grünbewuchs entlang des Weges zurückgeschnitten werden, um vorhandene Leuchten freizulegen und die Einsehbarkeit zu verbessern. Für das verwilderte Spielplatzgelände wird eine geeignete Umzäunung geprüft, um den Bereich klar abzugrenzen und übersichtlicher zu gestalten.

Langfristig spricht sich die CDU-Fraktion dafür aus, den gesamten Bereich in die städtische Angstraumplanung aufzunehmen und in ein ganzheitliches Beleuchtungskonzept einzubeziehen.

„Sicherheit im öffentlichen Raum beginnt nicht erst beim Einschalten der Straßenlaterne — sie beginnt damit, dass Wege gut einsehbar, übersichtlich und einladend sind. Wir erwarten von der Verwaltung schnelle und konkrete Antworten und vor allem rasche Maßnahmen", so Jörg Tigges abschließend.