CDU und GRÜNE: MüllsünderInnen aufgepasst!

CDU und GRÜNE: MüllsünderInnen aufgepasst!
27.11.2023

Beide Fraktionen haben sich gemeinsam dem Ziel verschrieben, dass die Sauberkeit in Dortmund und damit auch die Attraktivität in der Innenstadt und den Stadtteilen zunimmt. Der Ermittlungsdienst Abfall (EDA) wurde deshalb verstärkt und wird sich somit personell auf insgesamt 16 Mitarbeitende verdoppeln.

Im Ermittlungsdienst Abfall sorgen Außendienstkräfte des Ordnungsamtes gemeinsam mit Beschäftigten der EDG Entsorgung Dortmund GmbH für mehr Sauberkeit in Dortmund. Die zum Teil mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Außendienstkräfte ermitteln in erkennbarer Dienstkleidung im Umfeld von unerlaubten Abfallablagerungen, befragen Zeuginnen und Zeugen und suchen im Abfall nach Hinweisen.

Andreas Brunnert (CDU) und Benjamin Beckmann (GRÜNE), beide Mitglieder im Ausschuss für öffentliche Ordnung erklären hierzu: 
„Der Besuch bei den Mitarbeitenden des EDA hat uns gezeigt, dass wir mit dem Auf- und Ausbau des Projektes den richtigen Weg eingeschlagen haben. Eine Stärke des EDA ist, dass er verdeckt an bekannten wilden Müllkippen und Depotcontainern arbeitet und MüllsünderInnen auf frischer Tat ertappt. Durch das Gespräch mit dem EDA wurde deutlich: Die Dortmunder Entsorgungsgesellschaft EDG und der kommunale Ordnungsdienst arbeiten Hand in Hand. 

Allein in den ersten neun Monaten hatte der EDA insgesamt 9.900 Einsätze. Das Zusammenspiel aus Ermittlung, Observation und der Ansprache an Orten, die als wilde Müllkippen genutzt werden, wirkt: Mehr als 75 % der erwischten MüllsünderInnen geben ihr Fehlverhalten vor Ort zu. Etwa 100 Tonnen wilder Müllkippen wurden entsorgt und dabei Bußgelder in Höhe von mehr als 360.000 Euro festgesetzt.

Der EDA erhält auch Hinweise aus der Bevölkerung - zum Beispiel über die Dreckpetze-App - und informiert mit Infoständen über Müllentsorgung und über Verwarn- und Bußgelder bei illegaler Müllablagerungen. Darüber hinaus hat die schwarz-grüne Landesregierung gerade beschlossen, dass die Zentralstelle für Umweltkriminalität in Dortmund starten soll – auch hierbei kann der EDA auf sehr gute Erfahrungen mit den Polizeibehörden in Dortmund aufbauen.“