Entwicklung eines Tools zur Nennung der nächstgelegenen Grundschule

26.02.2026

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

für Eltern ist bei der Entscheidung über die Anmeldung zur Grundschule wichtig zu wissen, welche Schule als „die nächstgelegene“ gilt. Je nach Wohnlage und
Wegestruktur ist die Bestimmung nicht ohne Weiteres möglich, was zu Anmeldungen bei „der falschen“ Grundschule und im Falle von Ablehnung zu Frustration
bei Familien sowie zusätzlichem Koordinierungsaufwand bei Schulen und Verwaltung führt.

Ein niedrigschwelliges Tool, das bei Eintragung der Wohnanschrift die nächstgelegene Grundschule anzeigt, könnte hier für mehr Transparenz und Entlastung sorgen.
Zudem würde ein solches Angebot zur weiteren Digitalisierung der städtischen Serviceleistungen beitragen.

Die CDU-Fraktion bittet daher die Verwaltung zu prüfen, inwieweit ein solches Tool entwickelt werden kann.

Im Rahmen der Prüfung soll die Verwaltung insbesondere beachten:

  1. Technischer und organisatorischer Aufwand
  • Können bestehende städtische Systeme oder Geodaten genutzt werden?
  • Müsste eine Eigenentwicklung stattfinden, oder könnte eine externe Lösung in Betracht genutzt werden?
  1. Kosten
  • Mit welchen einmaligen Entwicklungs- und ggf. laufenden Betriebskosten ist zu rechnen?
  1. Zeitliche Umsetzbarkeit
  • Welcher Zeitraum ist für die Entwicklung realistisch? Zu welchem Schuljahr ein solches Tool frühestens zur Verfügung gestellt werden?

Die Ergebnisse der Prüfung sind bitte dem Schulausschuss und dem APOD zeitnah vorzulegen, um eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen.