Hitzeprävention in städtischen Gebäuden

22.09.2026

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

der Klimawandel wirkt sich direkt auf das Leben der Dortmunder Bürgerinnen und Bürger aus, sommerliche Temperaturen
treten häufiger und länger auf. Es kommt zu mehr heißen Tagen und höheren Temperaturen. 
Es braucht eine Anpassung der
städtischen Gebäude an die neuen klimatischen Bedingungen. Angesichts 
des großen städtischen Immobilienbestands ist
eine vollumfängliche Isolierung der Gebäudehüllen 
allerdings derzeit wenig realistisch. Zugleich gilt: Eine Sonneneinstrahlung
auf der direkten Südseite von 
Gebäuden ist ein großer Hitzetreiber. Vor diesem Hintergrund stellt die CDU-Fraktion im Ausschuss
für Mobilität, Infrastruktur und Grün folgende Fragen:

  • Welche Temparaturreduzierungen können im Sommer in Räumen erzielt werden, wenn in den nachfolgenden Gebäuden mit
    direkter Südfront andere Glasscheiben mit stärkerer Dämmwirkung eingesetzt werden würden? Denkbar ist eine solche Lösung
    etwa an den Südfassaden der Ricarda-Huch-Realschule, des Goethe-Gymnasiums, der Robert-Koch-Realschule und des Stadthauses.

     
  • Mit welchen Kosten ist bei Umsetzung der Maßnahme pro o. g. Hausfassade zu rechnen und welche Förderprogramme können für
    die Umsetzung einer solchen Maßnahme genutzt werden? Die voraussichtlichen Kosten sollen überschlägig dargestellt werden.