Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
Medienberichten zufolge haben am 4. März mehrere Behörden in Dortmund im Rahmen einer landesweiten Schwerpunktaktion Wohnungen in sogenannten Problem- bzw.
Schrottimmobilien kontrolliert. Ziel der Kontrollen war es unter anderem, mögliche Fälle von Sozialleistungsmissbrauch, ausbeuterische Wohnverhältnisse sowie weitere ordnungs- und
sozialrechtliche Verstöße aufzudecken. Erstmals sollen dabei auch Daten aus entsprechenden Immobilien mit Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit abgeglichen worden sein.
Vor diesem Hintergrund bittet die CDU-Fraktion um die Beantwortung der folgenden Fragen:
- Wurden derartige Kontrollen erstmals durchgeführt?
- Welche Immobilien bzw. wie viele Wohneinheiten wurden im Rahmen der Schwerpunktkontrolle am 4. März in Dortmund überprüft? (bitte nach Stadtbezirken bzw. Quartieren aufschlüsseln)
- Welche konkreten Missstände oder Verstöße wurden im Rahmen der Kontrollen festgestellt? (z. B. baurechtliche Mängel, Überbelegung, ordnungsrechtliche Verstöße, Hinweise auf
Sozialleistungsmissbrauch, arbeitsrechtliche Verstöße, Mietwucher o. Ä.) - Welche Maßnahmen wurden infolge der Kontrollen eingeleitet oder bereits umgesetzt?
- Konnten Hinweise auf organisierte Strukturen festgestellt werden?
- Welche weiteren Konsequenzen zieht die Verwaltung aus den Ergebnissen der Kontrollen für den zukünftigen Umgang mit Problemimmobilien in Dortmund?
- Ist geplant, derartige Schwerpunktkontrollen künftig regelmäßig durchzuführen und die Zusammenarbeit mit Landesbehörden, Bundesagentur für Arbeit sowie weiteren Institutionen
weiter auszubauen? - Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem Projekt MISSIMO und Sozialmissbrauchskontrollen?
Die CDU-Fraktion regt an, dass die Verwaltung in der nächsten Sitzung des ABöOAB zu dem Thema berichtet und die Antworten auf die Fragen der CDU-Fraktion in den Bericht mit einfließen lässt

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