Landesregierung stärkt uns dauerhaft vor Ort: Stadt Dortmund begrüßt die Anhebung des Verbundsatzes

24.07.2026

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund begrüßt die Eckpunkte zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2027 ausdrücklich. Die geplante Anhebung des Verbundsatzes von 23 auf 23,5 Prozent steht für uns für einen fundamentalen Wandel: Nach mehr als vier Jahrzehnten der Abschmelzung unter SPD-Landesregierungen und Stagnation wird der kommunale Anteil an den Steuereinnahmen des Landes erstmals wieder strukturell erhöht. Für die Kommunen bedeutet das für das Jahr 2027 landesweit rund 360 Millionen Euro zusätzlich. Für Dortmund könnte sich auf Grundlage der vergangenen Berechnungen dadurch ein Anteil von ca. 20 Millionen Euro ergeben.

Unser Fraktionsvorsitzender, Dr. Jendrik Suck erklärt: „Dieser halbe Prozentpunkt markiert einen politischen Wendepunkt. Nach Jahrzehnten des Rückbaus wird die kommunale Ebene erstmals wieder dauerhaft gestärkt.“

Besonders hervorzuheben ist aus unserer Sicht der insgesamt kommunalfreundliche Kurs der Landesregierung von Ministerpräsident Hendrik Wüst. Nach der Altschuldenhilfe und dem Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur folgt nun der nächste strukturelle Schritt zur Stärkung der kommunalen Ebene.

Dr. Jendrik Suck macht deutlich: „Die CDU-geführte Landesregierung zeigt, dass sie die Sorgen der Kommunen ernst nimmt. Sie redet nicht nur über kommunale Handlungsfähigkeit, sondern stärkt sie Schritt für Schritt. Der Verbundsatz ist unter verschiedenen SPD-geführten Landesregierungen von 28,5 auf 23 Prozent abgesenkt worden. Dass diese Entwicklung nun erstmals umgekehrt wird, ist deshalb weit mehr als eine finanztechnische Korrektur. Es ist ein klares Bekenntnis zur kommunalen Selbstverwaltung.”

Für Dortmund zählt dabei nicht nur die zusätzliche Summe, sondern vor allem die neue Richtung. Die Erhöhung soll mit einer Kommunalen Modernisierungsagenda verbunden werden: mehr pauschale Mittel, weniger Förderbürokratie, einfachere Verfahren und mehr Vertrauen in Entscheidungen vor Ort.

„Die Menschen erleben den Staat zuerst vor Ort“, betont Dr. Jendrik Suck. „Eine kommunalfreundliche Landespolitik stärkt deshalb nicht nur unsere Haushalte, sondern auch das Vertrauen in einen handlungsfähigen Staat.“