Update: Kehrtwende bei “Am Zehnthof”: Intelligente Verkehrstechnik statt pauschaler Sperrung

30.06.2026

Die CDU-Fraktion begrüßt die Entscheidung der Unfallkommission, den Verkehrsversuch der einseitigen Einbahnstraßenregelung „Am Zehnthof" zu beenden. Und diesen ab Ende September durch eine bedarfsgesteuerte Warnblinkanlage zu ersetzten, die südlich und nördlich der Kreuzung anbracht wird. Diese reagiert auf Annäherung von Radfahrern aus der Langen Reihe und warnt dadurch Autofahrer. Außerdem bleiben die vorhandenen Stopp-Schilder bestehen.
„Das ist genau die Lösung, für die wir argumentiert haben", sagt Christian Barrenbrügge, fachpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün. „Eine Sperrung war nicht das richtige Mittel, sie verlagerte das Problem nur in die Wohnviertel. Mit der Warnblinkanlage haben wir jetzt eine intelligente Lösung, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer schafft, ohne Anwohner unnötig zu belasten."
Die CDU-Fraktion hatte von Anfang an gegen die pauschale Einbahnregelung argumentiert. Sie wies darauf hin, dass eine Sperrung der Unterführung den gesamten Verkehr auf die Semerteichstraße und den Nußbaumweg verlagern würde – Straßen, die für diese Mehrbelastung nicht ausgelegt sind. Zudem hatte die städtische Mobilitätsplanung bereits 2022 selbst diese Warnung ausgesprochen.
Die breite Unterstützung durch die Bürgerschaft – die Petition, der formelle Widerspruch – hat gezeigt, dass es einen besseren Weg gibt.

Das ist gute Bürgerbeteiligung. Das ist, wie Politik funktionieren sollte.