Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
die Ausstattung der Rettungsdienstfahrzeuge mit Medikamenten ist für die medizinische Versorgung
von Notfallpatientinnen und -patienten zwingend erforderlich. Gleichzeitig müssen Medikamente aufgrund
von Ablaufdaten, Lagerungsbedingungen oder insbesondere bei temperaturempfindlichen Präparaten
gegebenenfalls aus dem Verkehr gezogen und entsorgt werden. Die Ruhr Nachrichten berichteten am 20. Juli 2026
über die Vernichtung von Medikamenten im Dortmunder Rettungsdienst und stellten dabei insbesondere
die Auswirkungen hoher Temperaturen auf die Lagerung und Verwendbarkeit von Medikamenten heraus.
Vor diesem Hintergrund bitten die Fraktionen von SPD und CDU die Verwaltung um Beantwortung der folgenden Fragen:
- Wie viele Medikamente mussten im Dortmunder Rettungsdienst aufgrund der heißen Sommertage vernichtet werden?
- Welche Maßnahmen ergreift die Verwaltung bereits heute, um die Vernichtung von Medikamenten bei einer Hitzeperiode
möglichst zu vermeiden?
- Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen werden derzeit getroffen, um temperaturempfindliche
Medikamente in den Rettungsdienstfahrzeugen auch bei hohen Außentemperaturen sicher zu lagern?
- Welche weiteren Möglichkeiten sieht die Verwaltung, insbesondere während Hitzeperioden, die Einhaltung der
vorgeschriebenen Lagerungstemperaturen sicherzustellen und dadurch die Vernichtung von Medikamenten zu verhindern?
- Welche zusätzlichen Kosten wären gegebenenfalls erforderlich, um durch verbesserte Kühl- oder Lagerungssysteme
die Vernichtung von Medikamenten aufgrund von Temperatureinflüssen zu reduzieren?

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