Impfquote erhöhen durch betriebsärztliches Impfangebot für städtische Mitarbeiter

Impfquote erhöhen durch betriebsärztliches Impfangebot für städtische Mitarbeiter
19.05.2021

Wenn es morgen im Rat der Stadt Dortmund nach uns geht, soll die Stadt Dortmund nach Möglichkeit ab dem 7. Juni 2021 mit einem betriebsärztlichen Impfangebot für die rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Beschleunigung der Corona-Impfkampagne und zur Entlastung anderer Impfwege an den Start gehen. Vorausgesetzt, es stehen dem gesamten System genügend Impfstoffe zur Verfügung.

Dazu Dr. Jendrik SuckVorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund:

„Alle sind sich einig: Durch den Einstieg von Betriebsärzten in das Impfgeschehen kann das Impftempo an Fahrt gewinnen, sofern die Verfügbarkeit von Impfstoff im erwarteten Maße steigt. Immer mehr Unternehmen bereiten sich deshalb schon jetzt mit Planungen eigener Impfstraßen darauf vor, ihren Belegschaften die Möglichkeit zur Corona-Impfung anbieten zu können, sobald Impfstoff dafür zur Verfügung steht. So laufen auch bei der DSW21 die Vorbereitungen für den Aufbau einer Impfstation, um unter betriebsärztlicher Leitung die Beschäftigten der DSW21 Unternehmensgruppe und weiterer kommunaler Unternehmen impfen zu lassen.

Wir begrüßen dies ausdrücklich und wollen, dass die Stadt als Arbeitgeberin von 10.000 Menschen dem Beispiel folgt und mit einem betriebsärztlichen Impfangebot zur Erhöhung der Impfquote beiträgt. Große Arbeitgeber, wie die Stadt Dortmund, können mit einem betrieblichen Impfangebot für eine Entlastung der anderen Impfwege über Impfzentren und Haus- bzw. Fachärzte sorgen. Auf diese wird mit der Freigabe der Impf-Priosierung ab dem 7. Juni 2021 ein noch viel größerer Ansturm zukommen als derzeit.

Deshalb werden wir im Rat der Stadt Dortmund beantragen, dass die Verwaltung unverzüglich ein Impfkonzept vorlegt und alle räumlichen, personellen und organisatorischen Voraussetzungen für ein betriebliches Impfangebot schafft. Dieses muss in dem Moment stehen, in dem dies rechtlich möglich ist und – das ist die Grundvoraussetzung – ausreichend Impfstoff für alle Impfwege zur Verfügung steht. Wir appellieren an Land und Bund für ausreichend Impfstoff zu sorgen.“

Unser Antrag zur Sitzung des Rates am 14. Mai 2021